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Stethoskope

Dieses diagnostische Instrument dürfte auch jeder Nicht-Mediziner kennen, immerhin wird bei fast jeder körperlichen Untersuchung eine sogenannte “Auskultation” durchgeführt – die Rede ist vom Abhören des Patienten mit einem Stethoskop. Mit dem unscheinbaren Instrument lassen sich Organe wie das Herz, die Lungen oder der Darm abhören oder auch der Blutdruck messen. Die abgehörten Geräusche geben dabei spannende Einblicke in den Gesundheitszustand des Patienten. So können pathologische Geräusche einen ersten Hinweis auf Bluthochdruck oder eine andere mögliche Erkrankung des Patienten geben.

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Die Funktionsweise von Stethoskopen: Eine lange Tradition!

Das Stethoskop hat eine lange Tradition. Das erste Stethoskop wurde bereits im Jahr 1816 entwickelt. Damals wurde zunächst eine Papierrolle als Hörrohr verwendet. Einige Zeit später wurde das erste hölzerne Stethoskop in Form eines Trichters entwickelt. Und noch ein paar Jahrzehnte weiter verfügten die Stethoskope bereits über einen flexiblen Schlauch sowie eine Wasserdichtung und bildeten damit die Basis für das moderne Stethoskop.

Auch wenn sich das Stethoskop über die Jahre massiv weiterentwickelt hat, so hat sich die grundlegende Funktionsweise in den über 200 Jahren nicht wirklich verändert. Grundsätzlich besteht ein Stethoskop aus einem Schlauch, zwei Ohrbügeln sowie einem Membran-Bruststück, das man auf die Haut aufsetzt. Durch akustische Wellen fängt die Membran zu schwingen an und die Geräusche werden dann bis zu den Ohrbügeln weitergeleitet.

Variationen des akustischen Stethoskops

Neben dem klassischen Stethoskop gibt es einige Variationen, die in bestimmten Situationen besondere Vorteile bieten. So gibt es Modelle, die über zwei Schläuche verfügen und daher auch als Doppelschlauch-Stethoskop bezeichnet werden. Dadurch dass jedes Ohr bei dieser Variante über einen eigenen Schlauch verfügt, können mögliche Störfaktoren und somit Diagnosefehler minimiert werden.

Des Weiteren stehen Doppelkopf bzw. Flachkopf Stethoskope zur Auswahl. Während das Flachkopf Stethoskop als Klassiker gilt und daher besonders häufig anzutreffen ist, ist die Doppelkopf-Variante etwas weniger verbreitet. Bei der Doppelkopf-Variante ist das Bruststück – wie der Name des Stethoskops bereits impliziert – doppelt vorhanden. Auf der einen Seite befindet sich das typische Membran-Bruststück. Auf der anderen Seite ist meist ein Trichter zu finden, mit dem sich auch Geräusche aus einem tieferen Spektrum sehr gut darstellen lassen. Einige andere Doppelkopf-Stethoskope verfügen über keinen Trichter, sondern sind mit einem weiteren Membran-Bruststück ausgestattet, das dann meist etwas kleiner ist und zur Untersuchung von Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt wird.

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Die moderne Alternative zum Klassiker: Elektronische Stethoskope

Eine Alternative zum akustischen Stethoskop stellt das elektronische Stethoskop dar. Diese Variante bietet einige Vorteile gegenüber den klassischen Stethoskopen:

  1. 1. Mit elektronischen Stethoskopen lassen sich Außengeräusche völlig abschalten.
  2. 2. Die Geräte haben einen integrierten Verstärker, sodass selbst kleinste Auffälligkeiten besser erkannt werden können.
  3. 3. Zudem sind sie in der Lage, Aufnahmen zu speichern. Die Aufzeichnungen können dann im Nachhinein miteinander verglichen werden, um pathologische Töne bestmöglich von normalen Geräusche unterscheiden zu können.
Aus diesen Gründen kommen elektronische Stethoskope häufig bei stark adipösen Patienten zum Einsatz, da es hier oftmals schwierig ist, alle Geräusche genau wahrzunehmen. Gleichzeitig ist die elektronische Variante in der Anschaffung natürlich mit höheren Kosten verbunden und von einer Batterie abhängig – in einem Bereich, in dem sehr genaue Ergebnisse erforderlich sind, leistet es jedoch sehr gute Dienste.

Stethoskope von bekannten Marken

Zu den weltweit beliebtesten Geräten zählt das Littmann Stethoskop. Die Stethoskope dieser Marke zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr hochwertig sind und über eine ausgezeichnete Klangqualität verfügen. Auch Littmann Stethoskope gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. So finden sich auch hochspezialisierte Varianten für pneumologische und kardiologische Untersuchungen. Eine große Auswahl an unterschiedlichsten Geräten bieten unter anderem aber auch die Marken Erka, Ekuore, ABN, Luxamed oder Cardiart.

Pflege eines Stethoskops

Stethoskope werden für den Einsatz über mehrere Jahre entwickelt. Damit sie auch regelmäßige Beanspruchungen ohne Weiteres überdauern können, ist es wichtig, sie regelmäßig zu reinigen und zu pflegen. Dadurch kann ihre Lebensdauer stark verlängert werden. Für die Reinigung wird das Gerät am besten mit einer 70-prozentigen Isopropylalkohol-Lösung abgewischt. Zu beachten ist, dass es nicht in Flüssigkeiten getaucht und auch keinem Sterilisationsprozess ausgesetzt werden sollte. Darüber hinaus ist es wichtig, es von Ölen, Lösungsmitteln sowie übermäßiger Hitze und Kälte fernzuhalten. Eine einstellbare Membran kann man auch vom Bruststück abnehmen und sie dann mit Seifenwasser oder Alkohol abwischen. Die Ohroliven kann man zum Reinigen vom Ohrbügel abziehen und anschließend wieder aufstecken

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